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Das Castello del Buonconsiglio

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Das Castello del Buonconsiglio ist der größte und bedeutendste monumentale Komplex der Region Trentino-Südtirol. Vom 13. bis Ende des 18. Jahrhunderts war es Residenz der Fürstbischöfe von Trient. Das das Castello wurde aus mehreren Bauwerken verschiedener Epochen zusammengesetzt und ist in leicht erhöhter Lage von einer Rund-Mauer umschlossen.

Castelvecchio ist der älteste Kern der Anlage und wird von einem imposanten Rundturm dominiert. Der Fürstbischof und Kardinal Bernardo Cles (1485-1539) erweiterte im 16. Jahrhundert das antike Kerngebäude mit dem Magno Palazzo - ein majestätisches, von den Kanons der Renaissance inspiriertes Gebäude.  Aus dem Ende des 17. Jahrhunderts stammt die barocke Giunta Albertiana.  Am südlichen Ende des Komplexes befindet sich der Adlerturm (Torre Aquila), der den berühmten Zyklus der Monate - eines der faszinierendsten Bilderzyklen des profanen Spät-Mittelalters - bewahrt. Die Innenausstattung ist besonders durch die großen Fresken geprägt, die  von den Bischöfen vor allem im späten Mittelalter und der Renaissance realisiert wurden. Nach dem Ende des Bischofstums (1803) wurde die Burg als Kaserne benutzt. Restauriert wurde sie im Jahre 1924 als der Sitz des Nationalmuseums verwendet, und seit 1973 gehört sie der autonomen Provinz Trento.

Sie ist derzeit der wichtigste Knotenpunkt des Museumssystems, welches aus vier Schlössern besteht, die zu den schönsten und prestigeträchtigsten der Region Trentino gehören: die zu Trient gehörenden Castello Stenico in Judikarien, Castello Beseno im Adige Tal zwischen Trient und Rovereto und Schloss Thun im Val di Non.